Spontan auf die CoeMBO statt ins Kino

AZ 18.11.2019

Seit August ist Jannik Fedder Auszubildender bei Wigger. Auf der CoeMBO kam es zum ersten Kontakt.

AZ vom 18.11.2019/Leon Eggemann

3800 Besucher bei der 9. Coesfelder Berufsorientierungsmesse

COESFELD. In Zusammenarbeit kanten Benjamin Schütte aus Billerbeck und Tristan Baumeister, Auszubildender bei Hupfer, am Infostand des Unternehmens eine vorgefertigte Edelstahl-Platte. Zuvor hat Benjamin bereits im ersten Schritt die Kanten der Vorlage gefeilt. Es entsteht ein Teelichtständer in Tannenbaum- Form für die Weihnachtszeit. „Das Angebot hat mich angesprochen. Ich kann mir gut vorstellen, im handwerklichen Bereich zu arbeiten“, erklärt Benjamin. Verschiedene Berufe kennenlernen und mit Unternehmen in Kontakt treten – genau das bietet die CoeMBO. Insgesamt 150 Aussteller informieren am Samstag über ihre Angebote zu Ausbildungen, Gap-Years, Studiengängen oder auch sozialem Engagement. Knapp 3800 Besucher strömen in das Schulzentrum, die Sporthalle und die Bürgerhalle. Eine Top-Resonanz.

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„Ich weiß noch nicht, was ich später machen möchte. Heute will ich mich auf der Messe informieren.“
Anton (15)

Einer der Besucher ist der 16-jährige Ben Beuker. „Ich möchte Wirtschaftsinformatik studieren“, verrät er. „Auf der CoeMBO will ich das große Angebot an Ausstellern nutzen, um mich weiter zu informieren.“ Sein Kumpel Louis Brüning strebt dagegen eine Ausbildung an. „Am besten zum Tischler oder Schreiner“, meint Louis. „Der Yachtausstatter Metrica aus Holtwick hat mich sehr angesprochen. Da habe ich schon im letzten Jahr einen Schlüsselanhänger an der Werkbank gemacht.“

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"Ich möchte nach der Schule eine Ausbildung machen. Hier kann ich passende Informationen finden." Celine (16)

Auch Adrian Richard und sein Kumpel Phil Dettler aus Havixbeck statten der Coesfelder Messe zur Berufsorientierung einen Besuch ab – allerdings eher aus Zufall. „Wir wollten eigentlich um 14.30 Uhr ins Kino und vorher nur ganz kurz auf der Messe vorbeischauen“, erzählt Adrian. Durch die vielen interessanten Angebote haben beide lange und informative Gespräche mit Ausstellern geführt. „Wir haben uns dann einfach entschieden, noch länger auf der CoeMBO zu bleiben, weil uns so viel geboten wird“, fährt Phil fort. Also CoeMBO statt Kino – der Besuch habe sich definitiv gelohnt. „Wir gehen einfach morgen ins Kino“, lacht Adrian.
Messekoordinator Jochen Theisen zeigt sich bestens zufrieden mit der neunten CoeMBO. „Die Aussteller sind von den tiefgründigen Gesprächen mit den Besuchern begeistert“, freut er sich. „Auch die Darstellung der Unternehmen wird immer professioneller.“ Egal ob mit frisch gemachtem Popcorn, VR-Brillen oder Gewinnspielen – auf unterschiedlichste Art und Weise versuchen Unternehmen, Innungen und Universitäten, die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu lenken.

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"Hier gibt es wirklich ein riesiges Angebot an Arbeitgebern und verschiedenen Berufen." Lasse (19)

Flemming Krahl vom Sae Institute zeigt sich beeindruckt von der Professionalität der Berufsmesse. „Im Vergleich mit anderen Messen aus größeren Städten ist es hier deutlich persönlicher“, lobt er die Steuerungsgruppe und das Engagement der Besucher. „Die meisten wissen bereits, worüber sie mit uns sprechen wollen.“ So entstehe eine Masse an intensiven und direkten Gesprächen.

Denn: Mit Unternehmen Kontakt aufnehmen, Vorträgen lauschen und persönliche Gespräche über Beruf und Zukunft führen – dafür ist die CoeMBO bekannt.

 

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